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Demenz und Alzheimer – was ist das?

 

Demenz ist ein fortschreitender Abbauprozess im Gehirn. Bestimmte Nervenzellgruppen verlieren ihre Funktionstätigkeit und sterben langsam und unwiederbringlich ab. Davon betroffen sind vor allem Nervenzellen, die zur Speicherung, zum Abruf, zur Verarbeitung und zur Vermittlung von Informationen dienen. Bei Menschen mit Demenz verfällt somit die geistige Leistungsfähigkeit; ihr Kurzzeitgedächtnis und ihr Denkvermögen nehmen ab; bei den Betroffenen kommt es zu sprachlichen und motorischen Problemen, und auch deren Persönlichkeit und ihr Verhaltens verändert sich auffällig. Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer-Krankheit, deren körperliche Störungen erst spät im Verlauf der Krankheit in Erscheinung treten.

 Psychische und physische Störungen

  • Angstreaktionen
  • Aggressives Verhalten
  • Depressives Verhalten
  • Hinterherlaufen
  • Wiederholte Fragen
  • Unruhe und „Wandern“
  • Gedächtnisverlust
  • Verlust der Sprache
  • Gehstörungen
  • Schluckstörungen
  • Harn- und Stuhlinkontinenz
  • Körperlicher Verfall

Bei einem Verdacht auf Demenz sollten Angehörige ihren Hausarzt ansprechen. Für eine umfangreichere Diagnostik überweist er den Betroffenen an einen Spezialisten weiter. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten.

 

Normale Vergesslichkeit oder Alzheimer?

Alzheimer beginnt unscheinbar und ist mehr als „nur“ Vergesslichkeit: Namen von Bekannten und Verwandten werden vergessen, einfache Begriffe fallen nicht mehr ein, Informationen verschwinden aus dem Gedächtnis, alltägliche Abläufe können nicht mehr koordiniert werden, logische Zusammenhänge werden nicht mehr erkannt, Orientierungsprobleme treten auf, Lebenserinnerungen werden ausgelöscht.

Wir bieten Informationen über: 

  • Finanzielle und soziale Hilfen
  • Ambulante Dienste
  • Stationäre Einrichtungen mit besonderem Angebot
  • Tagespflege
  • Kurzzeitpflege
  • Psychische Unterstützung
  • Literatur

Wir engagieren uns und haben Ziele:

  • Weiterer Aufbau des Gesprächskreises
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Fachvorträge
  • Betreuung durch Selbsthilfe