Albert Schmidt Haus: Renovierung abgeschlossen

Tina Topolko ist die Erleichterung deutlich anzusehen: Die sympathische Einrichtungsleitung des Albert-Schmidt Haus’ in Essen-Vogelheim blickt auf eine fast 18-monatige Umbauzeit des Pflegeheims zurück, die ihr und ihrem Team alles abverlangt hat: „Wir sind so froh, dass Dreck, Lärm und andere Beeinträchtigungen endlich der Vergangenheit angehören und unsere Bewohnenden wieder ein Zuhause haben, das diesen Namen auch verdient!“

Notwendig war die Sanierung geworden, weil das Wohn- und Teilhabegesetz NRW (WTG)
für Pflegeheime eine Einzelzimmerquote von 80 Prozent vorschreibt. Die ist nun mehr als
erreicht worden: Von den 82 Wohnräumen des Hauses sind jetzt 80 Einzelzimmer. „Dabei
sind wir stolz darauf, dass es uns durch gute Planung gelungen ist, mehrere Funktionsräume
zu erhalten, die wir schon glaubten aufgeben zu müssen: Etwa den Raucherraum, die
Bewohnerküche oder unsere schöne Kapelle. Man kann natürlich Gottesdienste in
sogenannten Mehrzweckräumen feiern, aber es war für uns als Unternehmen, das sich der
katholischen Kirche zugehörig fühlt, doch ein großes Anliegen, die Kapelle als
eigenständigen Raum zu erhalten!“

Voll im Zeit- und Kostenplan
Georg Gal, Geschäftsführer der Nikolaus Groß GmbH, zu der auch das Albert Schmidt Haus
gehört, ist zudem stolz darauf, dass der Kosten- und Zeitplan des Projekts eingehalten
werden konnte: „Das ist in der heutigen Zeit ja längst nicht mehr selbstverständlich – aber wir
sind mit den veranschlagten 1,7 Mio € ausgekommen und können uns nun über einen
deutlich aufgewerteten Empfangsbereich und ein Restaurant freuen, das jetzt wesentlich
schöner und anheimelnder geworden ist, als es früher war.“ Zudem – und das ist aus
sicherheitstechnischer Sicht wichtig – sei der komplette Brandschutz des Hauses überprüft
und auf den neuesten Stand gebracht worden!

 

Stimmung hat gehalten
Dass die Bewohnenden des Hauses nun das Weihnachtsfest ohne Baulärm und -dreck
feiern können, freut Topolko besonders: „Zwischenzeitlich habe ich schon gedacht, dass das
nie mehr aufhört – und ich bin dankbar, dass Bewohnende und Pflegekräfte sich nicht haben
unterkriegen lassen. Die Stimmung im Haus hat gehalten – und trotz der vielen
Beeinträchtigungen haben wir viel zusammen gelacht!“, sagt sie und nimmt eine Bewohnerin
in den Arm, die mit ihren Angehörigen ins Restaurant geht, um eine Tasse Kaffee zu trinken.
Jetzt geht vieles wieder seinen normalen Gang!

 

Text und Bilder: Hubert Röser