Claudia Schubert verschenkt musikalische Momente: Ehrenamtlerin bereichert das Papst Leo Haus

Das ist jedes Mal ein Fest, wenn Claudia Schubert zu uns ins Papst Leo Haus kommt. Die Pädagogin, die 40 Jahre an der Städtischen Musikschule Oberhausen unterrichtet hat, besucht uns zwei- bis dreimal im Monat und bringt Musik auf die Wohnbereiche. Mal die traditionellen Volkslieder, mal – wie kürzlich – neue, noch weitestgehend unbekannte Weihnachtslieder, was von einigen Bewohnern ausdrücklich gewünscht war. “Man will ja nicht immer nur die ollen Kamellen singen, sondern es gibt ja auch aktuelle Komponisten, die sich

zu Weihnachten was einfallen lassen”, erläutert Frieda Bahr den Wunsch der Senioren.

Wenn etwas Neues gemacht wird, dann muss zunächst geprobt werden, erst der Refrain, dann die Strophen und schließlich alles zusammen. Unsere Bewohner bekommen unterschiedliche Rhythmusinstrumente, mit denen sie den Takt schlagen. Claudia Schubert, die inzwischen im wohlverdienten Vorruhestand lebt, ist für unsere Einrichtung ein Glücksfall: Seit einem Jahr wohnt sie ganz in der Nähe unserer Einrichtung und kann daher schnell mal vorbeischauen. Und sie ist nicht nur eine gute Musikerin, sie hat auch ein Gespür für ältere und beeinträchtigte Menschen: Als sie 16 Jahre alt war, ist sie das erste Mal mit behinderten Menschen in Urlaub gefahren, später hat sie die integrative Band “Regenbogen” gegründet und insgesamt 27 Jahre geleitet.

Nicht umsonst ist sie schließlich mit dem Bundesverdienstkreuz für ihre Lebensarbeit ausgezeichnet worden – und wir haben nun das Glück, dass sie ehrenamtlich in unser Haus kommt und mit unseren Bewohnern schöne musikalische Stunden gestaltet.

Danke für dieses Engagement!

 

Text und Bilder: Hubert Röser, Quartiersmanager