Hermann Knotte-Haus in Frintrop: Zügiger Baubeginn für 18 seniorengerechte Wohnungen

Lange hat Margret Beinert-Knotte auf den ersehnten Briefumschlag mit der Baugenehmigung seitens der Stadt Essen gewartet: Jetzt geht der Umbau des 1975 errichteten Möbelhauses Knotte zu einem seniorengerechten Wohnhaus planmäßig voran. Bis Februar 2021 werden direkt im Frintroper Ortskern 18 Wohnungen mit Größen zwischen 49 und 63 qm gebaut – alle altersgerecht, mit ebenerdigen Duschen und mit Fahrstuhl erreichbar.

Die agile Bauherrin und ihr Mann Raimund Beinert können sich noch gut erinnern, wir groß das Interesse war, als sie vor knapp anderhalb Jahren mit ihren Plänen erstmalig an die Öffentlichkeit traten: Weit mehr als 100 Interessenten meldeten sich binnen weniger Tage in der Verwaltung der
Nikolaus Groß GmbH, die das operative Vermietungsgeschäft übernehmen wird: „In diesem Bereich haben wir bereits eine Menge Erfahrung, denn sowohl im Papst Leo Haus in Frintrop als auch im Bertha-Krupp Haus in Bedingrade konnten wir erfolgreich Seniorenwohnungen an den Markt bringen“, erklärt Geschäftsführer Georg Gal und verweist auf lange Wartelisten mit
Interessenten für beide Standorte. „Sicherlich ist dabei nicht unwichtig, dass wir – je nach Wunsch der Mieter – auch Betreuungs- und Unterstützungsangebote machen können“, erklärt Gal. „Wer möchte, kann sein Mittagessen bei uns bestellen oder die Wohnungsreinigung durch uns vornehmen lassen. Wir bieten einen Rund-um-Service und können bei Bedarf auch ärztliche und pflegerische Unterstützung vermitteln“, beschreibt Gal das Portfolio des Unternehmens.

Guter Standort

Die hohe Nachfrage für das Hermann Knotte-Haus ist sicherlich auf den attraktiven Standort zurückzuführen: „Die neuen Wohnungen sind direkt im Zentrum des Stadtteils an der Frintroper Straße gelegen und damit wie geschaffen für ältere Mieter, die kurze Wege zu schätzen wissen“, meint Margret Beinert-Knotte. Sie sind zudem alle mit einem Wohn-Koch-Bereich, einem Schlafzimmer und einem Badezimmer mit ebenerdiger Dusche ausgestattet und bieten modernste Technik mit SmartHome-Anbindung. Moderne Lüftungssysteme runden den Wohnkomfort ab. Außerdem verfügen die Wohnungen über Loggia oder Balkon. Der gepflegte Park hinter dem Haus
lädt zum Verweilen und Austausch ein.

Gemeinschaftsraum gegen Vereinsamung

Hubert Röser, Quartiersmanager im ebenfalls zur Nikolaus Groß Stiftung gehörenden Papst Leo Haus in Unterfrintrop, freut sich besonders auf einen Bereich, der als Tagestreff für die Mieter und ältere Mitbürger aus dem Stadtteil genutzt werden kann, aber auch als kleiner Veranstaltungsort für Vorträge oder Ausstellungen geeignet ist: „Wir wollen den Mietern die Möglichkeit geben,
gemeinsam an Veranstaltungen teilzunehmen, um möglicher Vereinsamung im Alter wirkungsvoll entgegenzutreten.“

Text und Bild: Hubert Röser, Quartiersmanager

Nikolaus Groß Stiftung Essen stellt sich im Rathaus dem Seniorenbeirat vor

Kürzlich hatten Stiftungsvorstand Georg Gal und Dr. Eva-Maria Rexhausen, Einrichtungsleitung im Papst Leo Haus, die Möglichkeit, die Arbeit unserer Stiftung dem Essener Seniorenbeirat vorzustellen. Unter dem Titel „Alles aus einer Hand – die Nikolaus Groß Stiftung Essen und ihre modernen Angebote im Bereich der Altenpflege“ präsentierten sie die einzelnen Einrichtungen mit ihren jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten.

Darüber hinaus machte Gal deutlich, dass die Stiftung, die über 700 Menschen im Essener Nordwesten betreut und versorgt, ein hervorragender Arbeitgeber ist, der u.a. mit guten Sozialleistungen aufwarten kann und insgesamt 60 Auszubildenden den Start ins Berufsleben ermöglicht.

Der lang anhaltende Applaus am Ende des kleinen Vortrags zeigte, dass die Zuhörer von den vorgestellten Zahlen, Inhalten und Zielen der Stiftung gleichermaßen beeindruckt waren.

 

 

Text und Bild: Hubert Röser, Quartiersmanager

Corona-Virus: Maßnahmen der Nikolaus Groß Stiftung Essen

Die aktuelle Situation bezüglich des Corona-Virus’ (COVID-19) zwingt uns leider zu einigen weitreichenden Maßnahmen, die wir ergreifen, um unsere Bewohner und unsere Mitarbeiter bestmöglich vor möglichen Infektionen zu schützen.

Ab sofort bleiben die Bistros bzw. Cafeterien für die Öffentlichkeit geschlossen.

Alle Veranstaltungen, an denen auch Menschen aus dem Stadtteil teilnehmen können, sind abgesagt.

Die Besuchszeit in unserer Einrichtungen ist ab sofort auf die Zeit von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr beschränkt. Nach 18:00 Uhr können wir weder Angehörigen noch anderen Besuchern den Zutritt erlauben – wir bitten um Ihr Verständnis.

Sollten Sie bei sich Erkältungssymptome o.ä. bemerken, bitten wir Sie nachdrücklich, auf den Besuch unserer Einrichtungen komplett zu verzichten – auch in der besagten Zeit von 16 – 18 Uhr.

Telefonisch sind wir natürlich jederzeit für Sie erreichbar.

Wir möchten nochmals betonen, dass die aktuelle Lage uns zu diesen vorsorglichen Schritten zwingt. Sie sind für uns die geeigneten Mittel, die uns anvertrauten Menschen und unsere Mitarbeiter zu schützen.

Wir danken für das Verständnis und werden umgehend informieren, sobald wir die genannten Schutzmaßnahmen wieder aufheben können.

 

“Nikolaus Groß Stiftung Essen“ gegründet

Unter dem Dach der Stiftung werden sechs Einrichtungen geführt, die bisher zur Nikolaus Groß Altenwohn- und Pflegeheime GmbH (NG GmbH) und zur Kath. Alten- und Pflegeheime Essen mGmbH (KAuPE) gehörten.

Mit der Gründung der „Nikolaus Groß Stiftung Essen“ (NGSE) ist ein neuer starker Anbieter im Bereich der Alten- und Pflegeheime entstanden, der in den nordwestlichen Stadtteilen rund 700 ältere Menschen betreut und versorgt. Zur Stiftung gehören sechs Einrichtungen, die sich ursprünglich in Trägerschaft von Kirchengemeinden befanden. „Mit der Stiftung und durch Zusammenfassung zweier Gesellschaften unterhalb dieser haben wir zukunftsfähige Strukturen geschaffen. Dadurch wird eine qualitativ hochwertige Versorgung sichergestellt. Darüber hinaus wird eine Weiterentwicklung des neuen Gesamtunternehmens ermöglicht“, erklärt Stiftungsvorstand Georg Gal die Beweggründe für das Unterfangen.

Die Nikolaus Groß Altenwohn- und Pflegeheime GmbH (NG GmbH) und die Kath. Alten- und Pflegeheime Essen mGmbH (KAuPE) arbeiten seit vier Jahren in Form einer Geschäftsbesorgung zusammen. Nun stellte sich die Frage, wie die Sicherstellung der Versorgung und der Seelsorge langfristig gewährleistet werden könne. Die Idee einer rechtlich eigenständigen Stiftung kirchlichen Rechts stellte sich nach Abwägung unterschiedlicher Möglichkeiten als die beste Lösung dar. Beide Gesellschaften wurden unter die Trägerschaft dieser Stiftung gestellt. Dank der konstruktiven und guten Zusammenarbeit aller am Projekt beteiligten Gremien und Institutionen konnte das Vorhaben noch Ende 2019 umgesetzt werden. Am Prozess wirkten  die Vertreter der Kirchengemeinden und der beiden Gesellschaften, aber auch das Bistum Essen mit. »Wir freuen uns sehr, dass die Kirchengemeinden als Stifter nicht nur fortschrittlich gedacht, sondern gleichzeitig Zukunftsperspektiven für die sechs Einrichtungen geschaffen haben“, erklärt Gal.

Modern und auf der Höhe der Zeit

„Mit der neuen Stiftung ist nun ein Verbund entstanden, der mit einheitlicher Führung und Struktur Altenhilfe mit unterschiedlichen Schwerpunkten in sechs Stadtteilen anbietet: Die Häuser mit attraktiven, hellen Zimmern sind entweder komplett neu gebaut oder grundlegend renoviert. Sie erfüllen selbstverständlich alle gesetzlichen Vorgaben. Hinzu kommen weitere Vorteile, die durch die Schaffung einer eigenen Infrastruktur entstanden sind: Eine gemeinsame Essensversorgung und eine Energiegesellschaft bedeuten zusätzliche Synergieeffekte“, verdeutlicht Gal. Erhalten bleiben und weiterentwickelt werden hingegen unterschiedliche pflegerische Schwerpunkte in den einzelnen Häusern – etwa das Kneipp-Konzept in Haus St. Maria Immaculata, die geplante Zertifizierung nach Silviahemmet im Papst Leo Haus oder der Aufbau ambulanter Pflege im Quartier wie im Haus St. Anna.

Christliches Profil

„Es war uns ein besonderes Anliegen, das christliche Profil unserer Einrichtungen zu schärfen und insbesondere die Seelsorge-Arbeit mit den uns anvertrauten Menschen zu intensivieren“, merkt Heinrich Hüskes an, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums. „Schließlich ist das ein Wesensmerkmal unserer Arbeit, das uns von anderen Einrichtungen unterscheidet.“ Die Gestellungsverträge mit mehreren Orden sind in der Zwischenzeit unterschrieben. Darunter sind die Franziskanerinnen aus Borbeck. „Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit mit christlichem Hintergrund besonders“, betont Heinrich Hüskes den Anspruch der sechs Einrichtungen.

Daraus erklärt sich auch, dass sich die Stiftung den 1945 hingerichteten katholischen Widerstandskämpfer Nikolaus Groß als Namenspatron gewählt hat. „Der 2001 selig-gesprochene Märtyrer hat sich zu seiner Zeit nicht nur für seinen Glauben, sondern zudem für die Verteidigung gesellschaftlicher Werte eingesetzt. Insofern ist seine Person auch gerade heute Beispiel, Mahnung und Ermutigung zugleich für uns“, betont Thomas Groß, Enkelsohn von Nikolaus Groß. Er ist sehr erfreut über den Stiftungsnamen.

Herausforderungen begegnen / Arbeitsverträge bleiben erhalten

Den Herausforderungen im Bereich der Altenpflege kann die Stiftung aufgrund der Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit in einem größeren Verbund erfolgreicher begegnen. Auch die Attraktivität für gute Arbeits-/Fach- und Führungskräfte werde deutlich erhöht. Karrierechancen und Expertenwege sowie guten Verdienstmöglichkeiten können nun auch einrichtungsübergreifend angeboten werden. Durch die Gründung der Stiftung ändert sich für die Mitarbeiter der sechs Einrichtungen übrigens nichts: „Alle Arbeitsverträge, inklusive einer attraktiven Altersvorsorge, bleiben unverändert.“

Dank für erfolgreiche Kooperation

Alfons Donat, Vorsitzender des Aufsichtsrates, richtet einen besonderen Dank an die Kirchengemeinden, die ihre Einrichtungen nun an die Stiftung übergeben haben. „Durch die Weitsicht der Verantwortlichen ist es gelungen, eine langfristige Perspektive für alle sechs Häuser zu entwickeln. Die Einrichtungen sind für die Versorgung des Essener Nordwestens von grundlegender Bedeutung.“  Donat bedankt sich ausdrücklich auch bei der Katholischen Pflegehilfe e.V., die im Rahmen der Kooperation mit der Nikolaus Groß GmbH einen wesentlichen Beitrag zu einer erfolgreichen Geschäftsbesorgung für die KAuPE geleistet hat.

 Nikolaus Groß Stiftung Essen in Zahlen und Fakten

Zur Stiftung gehören: Papst Leo Haus (Frintrop), Bertha Krupp Haus (Bedingrade), St. Maria Immaculata (Borbeck), Albert Schmidt Haus (Vogelheim), Haus St. Monika (Altenessen) und Haus St. Anna (Altendorf).

Rund 700 Beschäftigte betreuen und versorgen etwa 700 Menschen in den nordwestlichen Essener Stadtteilen.

Die Stifter sind die Katholischen Kirchengemeinden St. Johann Baptist in Altenessen, St. Dionysius in Borbeck, St. Antonius in Frohnhausen und St. Josef in Frintrop. Die Organe der Stiftung bestehen aus Kuratorium, Aufsichtsrat und Stiftungsvorstand.

 

Text und Bilder: Hubert Röser, Quartiersmanager

Claudia Schubert verschenkt musikalische Momente: Ehrenamtlerin bereichert das Papst Leo Haus

Das ist jedes Mal ein Fest, wenn Claudia Schubert zu uns ins Papst Leo Haus kommt. Die Pädagogin, die 40 Jahre an der Städtischen Musikschule Oberhausen unterrichtet hat, besucht uns zwei- bis dreimal im Monat und bringt Musik auf die Wohnbereiche. Mal die traditionellen Volkslieder, mal – wie kürzlich – neue, noch weitestgehend unbekannte Weihnachtslieder, was von einigen Bewohnern ausdrücklich gewünscht war. “Man will ja nicht immer nur die ollen Kamellen singen, sondern es gibt ja auch aktuelle Komponisten, die sich

zu Weihnachten was einfallen lassen”, erläutert Frieda Bahr den Wunsch der Senioren.

Wenn etwas Neues gemacht wird, dann muss zunächst geprobt werden, erst der Refrain, dann die Strophen und schließlich alles zusammen. Unsere Bewohner bekommen unterschiedliche Rhythmusinstrumente, mit denen sie den Takt schlagen. Claudia Schubert, die inzwischen im wohlverdienten Vorruhestand lebt, ist für unsere Einrichtung ein Glücksfall: Seit einem Jahr wohnt sie ganz in der Nähe unserer Einrichtung und kann daher schnell mal vorbeischauen. Und sie ist nicht nur eine gute Musikerin, sie hat auch ein Gespür für ältere und beeinträchtigte Menschen: Als sie 16 Jahre alt war, ist sie das erste Mal mit behinderten Menschen in Urlaub gefahren, später hat sie die integrative Band “Regenbogen” gegründet und insgesamt 27 Jahre geleitet.

Nicht umsonst ist sie schließlich mit dem Bundesverdienstkreuz für ihre Lebensarbeit ausgezeichnet worden – und wir haben nun das Glück, dass sie ehrenamtlich in unser Haus kommt und mit unseren Bewohnern schöne musikalische Stunden gestaltet.

Danke für dieses Engagement!

 

Text und Bilder: Hubert Röser, Quartiersmanager

Auszeichnung als demenzsensible Einrichtung für Haus St. Maria Immaculata

Das Haus St. Maria Immaculata hat das Demenz-Siegel der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V. (DGGPP) erhalten. Damit wird der Einrichtung ihr gleichermaßen kompetenter und individueller Umgang mit an Demenz erkrankten Personen bestätigt.

Dank des Zertifikats darf sich das Haus St. Maria Immaculata fortan “demenzsensible Einrichtung” nennen. Im Stadt- und Ruhrgebiet zählt sie damit zu den ersten Einrichtungen, denen das Zertifikat für eine besonders demenzsensible Pflege und Betreuung sowie ein auf Demenz ausgerichtetes Konzept zugesprochen wurde.

Das Zertifikat ist für die Jahre 2020 und 2021 gültig.

 

Albert Schmidt Haus: Renovierung abgeschlossen

Tina Topolko ist die Erleichterung deutlich anzusehen: Die sympathische Einrichtungsleitung des Albert-Schmidt Haus’ in Essen-Vogelheim blickt auf eine fast 18-monatige Umbauzeit des Pflegeheims zurück, die ihr und ihrem Team alles abverlangt hat: „Wir sind so froh, dass Dreck, Lärm und andere Beeinträchtigungen endlich der Vergangenheit angehören und unsere Bewohnenden wieder ein Zuhause haben, das diesen Namen auch verdient!“

Notwendig war die Sanierung geworden, weil das Wohn- und Teilhabegesetz NRW (WTG)
für Pflegeheime eine Einzelzimmerquote von 80 Prozent vorschreibt. Die ist nun mehr als
erreicht worden: Von den 82 Wohnräumen des Hauses sind jetzt 80 Einzelzimmer. „Dabei
sind wir stolz darauf, dass es uns durch gute Planung gelungen ist, mehrere Funktionsräume
zu erhalten, die wir schon glaubten aufgeben zu müssen: Etwa den Raucherraum, die
Bewohnerküche oder unsere schöne Kapelle. Man kann natürlich Gottesdienste in
sogenannten Mehrzweckräumen feiern, aber es war für uns als Unternehmen, das sich der
katholischen Kirche zugehörig fühlt, doch ein großes Anliegen, die Kapelle als
eigenständigen Raum zu erhalten!“

Voll im Zeit- und Kostenplan
Georg Gal, Geschäftsführer der Nikolaus Groß GmbH, zu der auch das Albert Schmidt Haus
gehört, ist zudem stolz darauf, dass der Kosten- und Zeitplan des Projekts eingehalten
werden konnte: „Das ist in der heutigen Zeit ja längst nicht mehr selbstverständlich – aber wir
sind mit den veranschlagten 1,7 Mio € ausgekommen und können uns nun über einen
deutlich aufgewerteten Empfangsbereich und ein Restaurant freuen, das jetzt wesentlich
schöner und anheimelnder geworden ist, als es früher war.“ Zudem – und das ist aus
sicherheitstechnischer Sicht wichtig – sei der komplette Brandschutz des Hauses überprüft
und auf den neuesten Stand gebracht worden!

 

Stimmung hat gehalten
Dass die Bewohnenden des Hauses nun das Weihnachtsfest ohne Baulärm und -dreck
feiern können, freut Topolko besonders: „Zwischenzeitlich habe ich schon gedacht, dass das
nie mehr aufhört – und ich bin dankbar, dass Bewohnende und Pflegekräfte sich nicht haben
unterkriegen lassen. Die Stimmung im Haus hat gehalten – und trotz der vielen
Beeinträchtigungen haben wir viel zusammen gelacht!“, sagt sie und nimmt eine Bewohnerin
in den Arm, die mit ihren Angehörigen ins Restaurant geht, um eine Tasse Kaffee zu trinken.
Jetzt geht vieles wieder seinen normalen Gang!

 

Text und Bilder: Hubert Röser

Viel Spaß beim Rollator-Tag im Papst Leo Haus

Einen gleichermaßen anregenden wie bewegungsreichen Vormittag erlebten knapp 30 Bewohnende des Papst Leo Hauses und des umliegenden Quartiers beim “1. Rollator-Tag” der aktiven Pflegeeinrichtung. Bevor es losging, wurden alle Rollatoren vom Sanitätshaus Luttermann auf Herz und Nieren geprüft, ob die Bremsen funktionierten und die Räder gängig waren.

Danach stand als erste Herausforderung der Rollator-Parcours an, den die Essener Polizei aufgebaut hatte: Der hatte es ganz schön in sich, aber die freundlichen Helfer in Uniform halfen über alle Klippen hinweg.

Zum Zeichen des erfolgreichen Absolvierens wurden alle Rollatoren mit einem besonders starken Leuchtstreifen “aufgepimpt”. Im Bistro wartete dann Sport-Übungsleiterin Anja Goldberg, die in kleinen Gruppen zunächst gymnastische Übungen und schließlich einen kleinen Rollator-Tanz einstudierte.

“Das hat wirklich Spaß gemacht”, sagten Teilnehmer und Mitarbeitende gleichermaßen: Deswegen wurden auch schon zwei Wiederholungen im kommenden Jahr terminlich festgelegt.

 

 

Text und Bilder: Hubert Röser

Die Altenheime der Nikolaus Groß GmbH stellen sich beim Borbecker Weihnachtsmarkt in den Dienst der guten Sache

Mitarbeitende von Haus St. Maria Immaculata, dem Albert Schmidt Haus und dem Papst Leo Haus haben am ersten Adventssonntag beim Borbecker Weihnachtsmarkt mitgemacht. Mit großem Erfolg wurden „Kräbbelchen“ und selbstgemachte Liköre für ein Projekt der Don Bosco-Schwester in Myanmar verkauft: Ein toller Nachmittag bei herrlichem Wetter mit vielen netten Gesprächen. Danke an alle, die bei uns „für den guten Zweck“ eingekauft haben!

Adventsmarkt im „Leo“ – ein voller Erfolg

Was für ein Gedränge am Samstag im Papst Leo Haus: Zum ersten Mal seit der Rückkehr nach Unterfrintrop lud die Pflegeeinrichtung Bewohnende, Angehörige und den ganzen Stadtteil zum Adventsmarkt ein – und alle, alle kamen. „Im Foyer gab es zwar zahlreiche Sitzmöglichkeiten, aber wir hätten gut und gerne die doppelte Menge gebraucht“, sagte Hubert Röser, der als Quartiersmanager für das Papst Leo Haus fungiert und der sich natürlich über den großen Zuspruch freute. Waffeln mit heißen Kirschen, Reibekuchen, Glühwein und Lumumba gingen ratz-fatz weg und die von den Senioren und dem Sozialen Dienst hergestellten Liköre waren binnen kürzester Zeit ausverkauft.

Im Bereich des Bistros hatten 15 Aussteller ihre unterschiedlichen Waren ausgebreitet und fanden damit bei den Besuchern ebenfalls viel Anklang. „Wir kommen nächstes Jahr wieder!“, hieß es denn auch am Ende des Tages unisono. „Glücklicherweise werden wir gar nicht bis zum Advent warten müssen“, kündigte Einrichtungsleitung Dr. Eva-Maria Rexhausen an: „Für das kommende Frühjahr planen wir derzeit ein weiteres Fest, zu dem wir erneut einen kleinen Markt veranstalten werden!“