Papst Leo Haus sucht Unterstützung für eine Kochgruppe

Du hast Spaß am Kochen und an der Begegnung mit älteren Menschen? Das ist prima! Das Papst Leo Haus in Unterfrintrop möchte nämlich eine Kochgruppe für seine Bewohner gründen und sucht eine ehrenamtliche Begleitung, die sowohl kommunikativ wie küchentechnisch kreativ ist
(… aber keine Angst: Sternekoch brauchst Du nicht zu sein!) Das ganze soll ein- bis zweimal im Monat stattfinden.

Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich zum einen hier auf der Seite melden oder im Papst Leo Haus unter Tel. 0201/609000 – Ansprechpartnerin ist Angela Otte-Tebbe vom Sozialen Dienst.

 

Nikolaus Groß GmbH ermöglicht Wallfahrt-Teilnahme


Zum 13. Mal fand am 15. Juni 2019 die Diözesanwallfahrt zur „Schmerzhaften Mutter von Stiepel“ für ältere, kranke und behinderte Menschen aus unserer Region statt. Mit rund 1.300 Personen feierte Weihbischof Ludger Schepers im Innenhof des Stiepeler Klosters den Gottesdienst am Freialtar und spendete die Krankensalbung.

„Der Himmel meint es gut mit uns“ begann der Hauptzelebrant am Veranstaltungssamstag seine Ansprache. Und dies galt in doppelter Hinsicht: Einerseits lockerte das Wetter zum Auftakt des Gottesdienstes nach einem leicht verregneten Tagesbeginn endlich auf. Andererseits leitete er damit auch eine Antwort auf das Wallfahrtsmotto „Herr, wohin sollen wir gehen?“ ein. Schließlich können sich Gläubige auch jederzeit mit ihren Bitten an die Mutter Gottes wenden, deren Statue eines der Herzstücke des Veranstaltungsortes darstellt.

Die Nikolaus Groß GmbH hatte einen großen Personenkreis aus ihren verschiedenen Einrichtungen zur Teilnahme an der Wallfahrt begleitet. Gemeinsam mit Senioren und Betreuenden von den ambulanten und stationären Einrichtungen der Katholischen Pflegehilfe sowie den Einrichtungen der Katholische Alten- und Pflegeheime mGmbH zählten sie zu den 28 teilnehmenden Institutionen vor Ort.

Dass sich auch in diesem Jahr zahlreiche hilfsbedürftige Menschen auf den Weg zu einer der größten Wallfahrten dieser Art machen und diesen besonderen Tag miteinander erleben konnten, ist neben den Initiatoren, Zelebranten und dem begleitenden Orchester und Chor auch den vielen Helfenden zu verdanken.

Georg Gal, Geschäftsführer der Nikolaus Groß GmbH, war sehr erfreut über das wiederholte Engagement der Mitarbeitenden zu diesem Anlass: “Diese Aktion ist Ausdruck des starken Zusammenhalts, der in unseren Einrichtungen besteht. Wir sind sehr dankbar, dass so viele Helfende dieses besondere Erlebnis für ältere und hilfsbedürftige Menschen möglich machen.”

Nach dem Gottesdienst waren alle Anwesenden zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen.

Die traditionsreiche Wallfahrt geht auf eine Initiative des so genannten „Stiepeler Kreises“ zurück, in dem sich engagierte Führungskräfte aus der Pflegebranche zusammenschlossen.

 

Papst Leo Haus feiert Sommerfest mit dem ganzen Stadtteil

Ankündigung
Papst Leo Haus feiert Sommerfest mit dem ganzen Stadtteil

Das erste Sommerfest seit unserer Rückkehr nach Unterfrintrop feiern die Bewohnenden und Mitarbeitenden des Papst Leo Hauses am 6. Juli ab 13 Uhr – und laden dazu den ganzen Stadtteil an. Gemeinsam wollen wir mit dem Fest “Urlaubsgefühle” wecken.

„Wir haben eine Reihe von Aktionsständen mit Urlaubsspielen vorbereitet und freuen uns auf einen fröhlichen und unbeschwerten Nachmittag“, meint unsere Einrichtungsleitung Dr. Eva-Maria Rexhausen. Besondere Attraktion ist die Bauchtanzgruppe einer Mitarbeiterin, die einige Kostproben ihres Könnens geben wird. Als weiteres musikalisches Highlight treten die Ruhrkrainer auf, die mit stimmungsvoller Musik für beste Unterhaltung sorgen.

Doch auch Leckereien vom Grill und der Kuchentheke sowie tolle Cocktails werden immer wieder „Urlaubsgefühle“ wachrufen. Auch Angela Otte-Tebbe freut sich auf das Fest: „Es ist schön, dass wir unser Sommerfest wieder ganz groß feiern können, und wir laden auch die Menschen aus dem Stadtteil ein, mit uns einen „Urlaubstag außer der Reihe“ zu verbringen.“

Hubert Röser, der durch ein von der Deutschen Fernsehlotterie gefördertes Projekt für die Quartiersarbeit zuständig ist, ergänzt: „Wer das neue Papst Leo Haus noch nicht kennt, kann gerne einen Rundgang durch unsere Einrichtung machen: Wir begleiten Sie gerne und stellen Ihnen das neue Haus vor.“ Zur Erleichterung der Organisation ist deshalb übrigens eine Anmeldung unter 0201/609000 erwünscht.

Wer am 6. Juli nicht kommen kann, hat 14 Tage später noch einmal die Chance, das Haus kennen zu lernen: Dann startet nämlich der Gesundheitstag im Papst Leo Haus, zu dem ebenfalls der ganze Stadtteil eingeladen ist. Nähere Infos dazu folgen in Kürze.

 

Neue Großküche in Essen nimmt Betrieb auf

Damit die Küche nicht kalt bleibt
Neue Großküche in Essen nimmt Betrieb auf

Mit dem Bezug des Neubaus des traditionsreichen Papst Leo Hauses der Nikolaus Groß GmbH in Essen wurde dort auch eine neue Großküche eingerichtet. Sie wird zusammen mit der Culinaris Catering GmbH betrieben und ist auf die Gemeinschaftsverpflegung für Senioren spezialisiert. Die Anwendung der Cook&Chill-Methode und die moderne Küchenausstattung ermöglichen die Produktion, Kommissionierung und Auslieferung von bis zu 1.000 Portionen pro Tag. Neben der Versorgung von Bewohnenden und Gästen des Papst Leo Hauses besteht auch ein eigener Lieferdienst für die warme oder gekühlte Großgebindeabgabe an andere Einrichtungen.

Moderne Ausstattung

“Der Neubau des Hauses gestattete, auch die Küche an neuste Standards für Hygiene und optimale Betriebsabläufe anzupassen”, sagt Angelika Kirchner, Leiterin Versorgungsmanagement bei der Nikolaus Groß GmbH. Externe und interne sowie reine und unreine Bereiche sind klar getrennt und die Arbeitssituationen prozessorientiert aufgebaut. In einem Bereich werden kalte Speisen bereitet. Im großen Mittelgang liegt das Herzstück der Küche für die warme Zubereitung: Herde und Kippfannen einerseits, Kovektomaten andererseits. Die Kühlhäuser pro Warengruppe sind umlaufend angeordnet und wie der Chiller und die temeraturgeführte Portionierstraße für die Cook&Chill-Methode schnell von jeder Station zugängig.

Optimale Planung

Das moderne Garverfahren begünstigt die Bedarfs- und Einsatzplanung der Küche sowie die optimale Lieferprozessgestaltung. Denn die von der Lebensmittelüberwachung genehmigte Zubereitungsform basiert auf der zeitlichen Entkopplung von Speisenproduktion und -ausgabe. “Konkret heißt das, dass der Garprozess nach 80-90 prozentiger Ausführung unterbrochen und das Kocherzeugnis per Schockkühlung in bis zu 90 Minuten auf 2 Grad Celsius abgekühlt wird”, erläutert Julius Scheiper, Geschäftsführer von Culinaris. Die so erreichte Temperatur biete die geringste Wahrscheinlichkeit für Keimwachstum und schließe eine unerwünschte Fortsetzung des Garprozesses bis zur Speisenausgabe aus. “Damit bleiben unsere Speisen frisch, farbecht und gesund”, ergänzt er.

Fahrdienst für Warm- und Kühllieferung

Die Großgebinde werden innerhalb von 48 Stunden nach Produktion gekühlt an die Versorgungsorte geliefert oder nach Bedarf kurz vor Auslieferung in der Großküche regeneriert und warm per Cook&Serve ausgegeben. Dank der professionellen Transportausstattung erfolgt die Lieferung temperaturgeführt, ohne den Warmhalteprozess oder die Kühlkette zu unterbrechen. Bei der gekühlten Auslieferung muss eine Möglichkeit der späteren Vor-Ort-Erwärmung gegeben sein. Ab der Großküche im Essener Nordwesten können Kunden in bis zu 1,5 Stunden Fahrdistanz beliefert werden. “Wie bei unserer Bezugsquellenwahl wägen wir auch mit jedem Kunden sorgsam Aspekte der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit ab”, wird erklärt.

Nachhaltiges Behälterkonzept

Dass die Nachhaltigkeit auch beim Verpackungsmanagement Priorität hat, zeigt das umgesetzte Behälterkonzept. Gebraucht werden nur wiederverwendbare und langlebige Edelstahlbehältnisse in Standardmaßen, die nach Nutzung unrein abgeholt werden. Im Papst Leo Haus werden sie in der hauseigenen Hochleistungsspülmaschine energieeffizient gereinigt und desinfiziert.

Freie Kapazitäten

“Wir haben bewusst auf die direkte maximale Auslastung der Küche verzichtet”, berichten die Betreiber. “Wir wollten unseren Mitarbeitenden ermöglichen, sich mit den neuen Räumen und Abläufen vertraut zu machen, Prozesse einzuspielen und uns auch Raum für Optimierung lassen. Bei einer Inbetriebnahme an der Kapazitätsgrenze hätten wir diese Chance eingebüßt”, berichtet Herr Scheiper. “So wurde mit rund 550 Essen begonnen und dann sukzessive um Portionen für andere Heime, Tagespflegen und Wohngemeinschaften erweitert”, ergänzt Frau Kirchner. Mehr als ein Drittel der Gesamtkapazität soll nun ohne großen Implementierungsaufwand für externe Kunden angeboten werden.

Bestellung auf Wochenplanbasis

Die angebotenen Speisen werden auf Wochenplanbasis mit zwei Wahlmenüs plus Abwandlungen kommuniziert, stets rund 6 Wochen vor Abnahme. Die finale Bestellung von einzelnen Gerichten, Cafeteriabedarf oder der Ganztagsvollverpflegung bedarf bei Mittagsmenüs eines Vorlaufs von etwa 10 Tagen. Lebensmittel für die Früh- und Abendmahlzeiten können bis zum Vortag beauftragt werden. Gerade wird eine eigens entwickelte App eingeführt, die die Auftragsübermittlung zukünftig papierlos macht.

Kernkompetenz Seniorenverpflegung

Schonkost, laktose- oder glutenfreie Speisen sowie passierte Kost- die Anforderungen an die Seniorenverpflegung sind vielfältig. Dabei ist das ansprechende Anrichten von passierter Kost ein echter Wettbewerbsvorteil und Mehrwert für die Bewohnenden. “Häufig werden passierte Speisen in einem Einheitsbrei serviert, der die Zutaten kaum erkennen lässt. Hier machen wir bewusst einen Unterschied und sorgen mit selbst entwickelten Methoden dafür, dass passierte Kost wieder eine appetitliche Form erhält.”

Julius Scheiper, die beiden Betriebsleiter Markus Hammling und Heiko Ketelaar sowie Angelika Kirchner wollen nun auch mehr für externe Kunden kochen.

Maximilian Kunkel (Mitarbeiter in der Großküche) präsentiert freudig die neue Hochleistungsspülmaschine in der Großküche des Papst Leo Hauses.

Erfolgreiche Teilnahme am 9. Essener Firmenlauf

Nach einem verregneten Vormittag konnte der 9. Essener Firmenlauf am 12. Juni 2019 bei strahlender Sonne und angenehmen Temperaturen stattfinden. 11.000 Läuferinnen und Läufer aus 534 Unternehmen gingen auf der Huyssenallee an den Start. Die Nikolaus Groß GmbH nahm innerhalb des Unternehmensverbundes mit 115 Mitarbeitenden an diesem Event teil.

Bereits im Januar entschieden sich 115 Mitarbeitende des Unternehmensverbundes, bestehend aus der Katholischen Pflegehilfe, der Nikolaus Groß GmbH, der Mesanus GmbH und der Katholischen Alten- und Pflegeheime Essen mGmbH, auch in diesem Jahr an dem Essener Firmenlauf teilzunehmen.

Ausgestattet mit T-Shirts und Wertmarken, gesponsert von den entsprechenden Unternehmen, machten sich die Läufer und Läuferinnen am Mittwoch auf den Weg zum Starttor auf der Huyssenallee. Geflasht von der tollen Atmosphäre vor Ort wurden fröhlich Gruppenfotos geschossen und gespannt auf den Startschuss der zweiten Startwelle gewartet.

Gemeinsam liefen die „flotten Pfleger“ von der Huyssenallee zum Grugapark. Im Ziel angekommen wurden sie gebührend von ihren zahlreichen Kollegen und Kolleginnen empfangen. Mit Fähnchen und zahlreichen bunten Luftballons ausgestattet, kennzeichneten Mitarbeitende den gemeinsamen Treffpunkt nahe der Getränke- und Lebensmittelbuden.

„Wir freuen uns, unseren Mitarbeitenden die Teilnahme an der größten Sportveranstaltung in Essen ermöglichen zu können“, waren sich Georg Gal (Geschäftsführer der Nikolaus Groß GmbH, KAuPE und Mesanus GmbH) und Markus Kampling (Geschäftsführer der KPH, KAuPE und Mesanus GmbH) einig.

Bei toller Atmosphäre und ausgelassener Stimmung ließen alle den Abend auf der Tummelwiese in der Gruga ausklingen.

Haus St. Maria Immaculata offiziell als “Kneipp-Einrichtung” zertifiziert

Segensreiche Arbeit für Senioren und den Stadtteil

Bei einer kleinen Feierstunde erhielt die Leitung der Borbecker Pflegeeinrichtung Haus St. Maria Immaculata das offizielle Zertifikat, sich als “anerkannte Kneipp-Einrichtung” bezeichnen zu dürfen. Unser Geschäftsführer Georg Gal und unsere Einrichtungsleitung Izabela Gierlata nahmen die Auszeichnung dankbar entgegen und werteten sie als Bestätigung der Arbeit der letzten drei Jahre.

In ihrer kurzen Dankesrede fasste Gierlata die Motivation für das Engagement zusammen, mit dem die Einrichtung seit dem Neubau 2016 das Ziel eines umfassenden Pflegeansatzes verfolgt: „Wir haben uns in unserer Arbeit ganz der körperlichen und der kognitiven Rehabilitation verschrieben. Vorhandene Fähigkeiten zu erhalten, die Verlorengegangenen wiederherzustellen – das ist es, was wir erreichen wollen.“ Deshalb wendet das Haus die traditionellen Naturheilverfahren nach Sebastian Kneipp an. Gierlata: „Die kneippschen Angebote lassen sich ideal in den Pflegealltag integrieren – schließlich gehören nach unserer Auffassung »Leben« und »aktiv sein« einfach zusammen.“ Für die Bemühungen, die kneippschen Grundsätze in den Alltag einer Pflegeeinrichtung zu implementieren, sind wir bereits mit dem »Altenpflegepreis 2017« ausgezeichnet worden. Geschäftsführer Georg Gal bedankte sich in seiner Begrüßungsrede insbesondere für den außergewöhnlich hohen Arbeitseinsatz der Mitarbeitenden, die die Erlangung des Zertifikats zu ihrem persönlichen Ziel gemacht hätten. Die finanzielle Förderung für den Kneipp-Erlebnis-Garten von der Lotterie GlücksSpirale in Höhe von 40.420 Euro seien zudem außerordentlich wichtig gewesen, um das Kneipp-Konzept im Haus zu vervollständigen.

Alleinstellungsmerkmal

Essens Sozialdezernent Peter Renzel, der wegen plötzlicher anderer Termine verhindert war, schrieb in einem kleinen Grußwort zur Verleihung des Zertifikats: „Die Beharrlichkeit und Konsequenz, mit der die Einrichtung den eingeschlagenen Weg verfolgt, sind bewundernswert! Dadurch ist die Schaffung eines Alleinstellungsmerkmals gelungen, das Haus St. Maria Immaculata – als erste nach Kneipp zertifizierte Einrichtung in unserer Stadt – aus der Vielzahl guter Essener Einrichtungen noch ein wenig heraushebt!“

Glückslos

Josi Marten, die als Stellv. Vorsitzende des Kneipp-Landesverbands die Zertifikationsurkunde überreichte, nahm die Bewohnenden der Einrichtung in den Blick: „Ich kann Ihnen sagen, Sie haben ein richtiges Glückslos gezogen, hier in St. Maria Immaculata leben zu dürfen – mit diesem engagierten Team und den vielfachen Möglichkeiten, die sich Ihnen durch die Ausrichtung des Hauses an Sebastian Kneipp bieten! Ich habe mich selbst davon überzeugen können, wie exzellent das alles hier umgesetzt wird.“

Blick in die Zukunft

Mit der Übergabe des Zertifikats ist unser Engagement aber nicht abgeschlossen: „Im Sommer werden wir unseren „Kneipp-Erlebnis-Garten“ mit einem großen Fest eröffnen“, kündigte Izabela Gierlata an. „Er steht übrigens nicht nur unseren Bewohnenden und deren Angehörigen, sondern allen Menschen des Stadtteils offen!“

 

Der Kneipp-Erlebnis-Garten

Bis zum Sommer soll der Kneipp-Erlebnis-Garten von Haus St. Maria Immaculata fertiggestellt sein, der über folgende Merkmale verfügen wird:

  • Ein Tritt- und zwei Armbadbecken werden im Hausgarten angelegt, wobei das Trittbecken für Essen einzigartig ist und der Einrichtung ein Alleinstellungsmerkmal beschert.
  • Von der Terrasse des sozialen Dienstes wird der Garten hinter der Einrichtung über einen neuen, gepflasterten Weg erschlossen, sodass die Gartennutzung für die Bewohnenden noch einfacher möglich sein wird.
  • Es werden drei Bewegungsstationen im Garten an der rechten Hausseite angelegt, um die Bewegung an der frischen Luft zu fördern.
  • Zudem werden Obstbäume und Büsche eingepflanzt und eine Wildkräuterwiese ausgesät.
  • In einer Sonderaktion wird mit den Bewohnenden und Angehörigen ein Duft- und Farbenweg angelegt, außerdem werden weitere Sitzgelegenheiten (Bänke) im gesamten Garten geschaffen.
  • Eine Glocke des ehemaligen St. Thomas Hauses wird im hinteren Teil des Gartens integriert.

 

Haus St. Maria Immaculata ist Essens erstes Altenwohn- und Pflegeheim, das eine Kneipp-Zertifizierung erhalten hat. Darüber freuen sich (v.l.) Katja Fillbrandt (Projektmitarbeiterin), Mechthild Hackbarth (Projektleitung), Ursula Lüschper (Projektmitarbeiterin), Peter Todorowski (Pflegebereichsleitung), Izabela Gierlata (Einrichtungsleitung), Josi Marten (Stellv. Landesvorsitzende des Kneipp-Bundes) und Georg Gal (Geschäftsführer).

 

Mit Ruhrgebietsliedern sorgte der Hauschor von Haus St. Maria Immaculata für Unterhaltung bei der Zertifikatsübergabe.

 

Josi Marten, Stellv. Landesvorsitzende des Kneipp-Bundes, überreicht Einrichtungsleitung Izabela Gierlata das begehrte Kneipp-Zertifikat. In Hintergrund freut sich Geschäftsführer Georg Gal über die Auszeichnung.

 

 

Serbische Pflegekräfte zu Besuch in Essen

Essen, 03.04.2019

Serbische Pflegekräfte zu Besuch in Essen

Der Mangel an Pflegekräften im Ruhrgebiet führte die Geschäftsführer der Nikolaus Groß GmbH und der Katholischen Pflegehilfe aus Essen nach Serbien, um dort Mitarbeitende für sich gewinnen zu können. In einem einwöchigen Praktikum sollten sich die Interessierten nun unter Beweis stellen und zeigen, wer das Zeug zur qualifizierten Pflegefachkraft in Deutschland hat.

Der Fachkräftemangel in der Pflege in Deutschland ist erheblich. Zahlen der Bundesregierung besagen, dass in der Branche mindestens 36.000 Pflegefachkräfte fehlen. In der Altenpflege werden 15.000 ausgebildete Altenpflegerinnen und -pfleger sowie 8.500 Pflegehelferinnen und -helfer gesucht. Dies zeigt auch die Statistik der Bundesagentur für Arbeit.

Auch an den stationären Einrichtungen der Nikolaus Groß GmbH und dem ambulanten Pflegedienst und dem Seniorenzentrum St. Martin der Katholischen Pflegehilfe geht der Fachkräftemangel nicht so spurlos vorbei. Gemeinsam bilden die Nikolaus Groß GmbH, die Katholische Pflegehilfe, die Mesanus GmbH und die Katholischen Alten- und Pflegeheime Essen mGmbH einen Unternehmensverbund und somit einen der größten Anbieter im Bereich der Altenhilfe in Essen. „Wir sind stolz auf unsere gemeinsamen Projekte und unsere Reichweite, die wir in und um Essen erzielen“, so Markus Kampling, Geschäftsführer der Katholischen Pflegehilfe. „Gemeinsam haben wir uns mit der Vispero GmbH auf die Suche nach qualifiziertem Pflegepersonal aus Serbien gemacht. Wir freuen uns, die sieben Pflegekräfte, die wir in Serbien „gecastet“ haben zu einem einwöchigen Praktikum nach Essen einladen zu dürfen und nun herzlich willkommen zu heißen.“

Aufgeregt und voller Hoffnung kamen die sieben serbischen Pflegekräfte in Essen an. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, einer Stärkung und erstem Kennenlernen gingen sie mit den Einrichtungsleitungen der Häuser mit, in denen sie nun die nächsten sieben Tage hospitieren und auf Herz und Nieren geprüft werden.

Voller Nervosität machten sich Milos Zlatkovic und Mladen Sekulic auf den Weg zu ihrem ersten Arbeitstag in das Albert Schmidt Haus und Haus St. Maria Immaculata der Nikolaus Groß GmbH. Von dieser Probearbeitswoche hängt so viel ab. In ihrem Herkunftsland finden qualifizierte Fachkräfte oft keine Arbeit. Zu wenig Jobs gibt es in Ländern außerhalb der Europäischen Union für Fachkräfte aus der Pflege. So träumen auch Milos Zlatkovic und Mladen Sekulic von einer beruflichen Zukunft in Deutschland. Dass sie sich nun unter Beweis stellen müssen macht den 28-Jährigen Mladen Sekulic nervös, obwohl er sein Talent zu 100% zeigen möchte. Mit dem Abschluss der Mittelmedizinischen Schule in Serbien und absolvierten Praktika als Krankenpfleger hat er bereits zahlreiche Erfahrungen im Bereich der Pflege sammeln können. Dennoch gibt es einige pflegerische Unterschiede in den deutschen Einrichtungen im Gegensatz zu denen, die in Serbien herrschen.

Tina Topolko, Einrichtungsleitung des Albert Schmidt Hauses der Nikolaus Groß GmbH, empfing Mladen Sekulic herzlich in ihrer Einrichtung und führte ihn an seinem ersten Praktikumstag durchs Haus.

Auch Milos Zlatkovic wurde mit offenen Armen im Haus St. Maria Immaculata der Nikolaus Groß GmbH von Izabela Gierlata, Einrichtungsleitung des Hauses empfangen.  

In dieser Praktikumswoche wird besonders darauf geachtet, wie die serbischen Pflegekräfte mit der Arbeitsweise und den Vorgaben in der Pflege hier in Deutschland umgehen, wie sie mögliche Sprachbarrieren meistern und sich integrieren können.

Nach einer erfolgreichen Praktikumswoche strebt der Unternehmensverbund natürlich die Übernahme der serbischen Pflegekräfte an. Doch der Weg bis zur Unterschrift eines Arbeitsvertrages wird nicht einfach werden. Zahlreiche Anträge warten auf die Pflegekräfte, die vor einer Einreise nach Deutschland beantragt werden müssen. „Sowohl die Antragstellung eines Visums, als auch der Antrag auf Feststellung der Gleichwertigkeit der Berufsausbildung kann in NRW eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen“, berichtet Georg Gal, Geschäftsführer der Nikolaus Groß GmbH nach einem Gespräch mit der Vispero GmbH.

Feierliche Eröffnung in Unterfrintrop

Feierliche Eröffnung in Unterfrintrop:
Papst Leo Haus mit neuem pflegerischen Konzept und intensivierter Quatiersarbeit

Mit der feierlichen Eröffnung im Beisein von Oberbürgermeister Thomas Kufen und 140 weiteren Gästen hat das Papst Leo Haus seinen angestammten Platz in Unterfrintrop wieder eingenommen. Durch ein neues pflegerisches Konzept und eine intensivierte Quartiersarbeit wollen wir neue Schwerpunkte für das künftige Wirken im Essener Nordwesten setzen.

In einer kurzen Ansprache erklärte Georg Gal, Geschäftsführer der Nikolaus Groß GmbH, zu der auch das Papst Leo Haus gehört, warum der 14,6 Mio Euro teure Neubau notwendig geworden war: „Das Vorgängergebäude entsprach nicht mehr den geänderten gesetzlichen Vorgaben und gesellschaftlichen Erwartungen – und deshalb haben wir uns seinerzeit aus finanziellen Gründen, einer deutlich kürzeren Bauzeit und der damit moderneren Gebäudestruktur gegen eine schrittweise Modernisierung und für einen Ersatzneubau entschieden. Und wir freuen uns, diesen heute nun feierlich eröffnen zu können.” Das Papst Leo Haus bietet jetzt 86 vollstationäre Pflegeplätze, 14 seniorengerechte Wohnungen und 24 Plätzen in zwei Wohngemeinschaften sowie eine neue Großküche, in der täglich rund 1000 Essen gekocht werden. Sie versorgt zukünftig auch die anderen Häuser, die zum Kooperationsverbund der Nikolaus Groß GmbH gehören.

Inhaltliche Erneuerung

Doch neben der baulichen Erneuerung, so Gal, sei die inhaltlich strategische Weiterentwicklung für den Betrieb der Einrichtung mindestens ebenso wichtig. „Auch hier haben wir in den vergangenen Monaten eine Menge geleistet: Neben dem Einsatz modernster digitaler Technik in der Pflege, konkreten Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung und -bindung, Ideen zur Arbeitsplatzgestaltung für die Generation Y/Z, lag und liegt uns sehr am Herzen, für die bei uns lebenden Menschen einen spürbaren Mehrwert zu schaffen. Beispielsweise sei hier das Pflegekonzept nach Silviahemmet genannt, das nun im Papst Leo Haus Anwendung findet.“

Einrichtungsleitung Dr. Eva-Maria Rexhausen griff den Faden auf: „Dieses Konzept geht auf eine Initiative der schwedischen Königin Silvia zurück und ist in Skandinavien schon weit verbreitet. Hier in Deutschland sind wir eine der ersten Einrichtungen, die sich an diesem Konzept ausrichtet und sich demnächst zertifizieren lassen will. Dabei geht es darum, die Fähigkeiten und Fertigkeiten von Menschen mit Demenz weitestgehend zu erhalten und ihnen emotionale Zuwendung zu geben. Und das bezieht sich nicht nur auf die eigentlichen Pflegekräfte, sondern auch für die Mitarbeitenden der Hauswirtschaft, des Sozialen Dienstes und auch der Haustechnik. Wir alle arbeiten zusammen, betrachten den Patienten mit wachem Blick für seine Bedürfnisse und Wünsche. Alles individuell und niemals nullachtfünfzehn.“

Dies bestätigte der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen in seinem Grußwort: „Sie leisten hier eine hervorragende Arbeit, die es Menschen ermöglicht, in Würde alt zu werden. Es war gut, diesen Neubau anzugehen, auch wenn der Weg bis zur heutigen Eröffnung nicht immer einfach war und gerade gesetzliche Änderungen während der akuten Bauphase für einiges Kopfzerbrechen gesorgt haben. Aber heute können wir zufrieden sagen: Es hat sich gelohnt!“

Wohngemeinschaften ergänzen Pflegeangebot

Eine weitere Neuerung, die mit der Heimkehr nach Unterfrintrop verbunden ist, sind die beiden Wohngemeinschaften, die nun unter dem Dach des Papst Leo Hauses ihre Arbeit aufgenommen haben: Die eine gibt zwölf Menschen, unter anderem mit demenziellen Erkrankungen, ein neues Zuhause. Die andere ist für ebenfalls zwölf Menschen konzipiert, die der Intensiv- und Beatmungspflege bedürfen. „Wir haben mit dieser Wohngemeinschaft, die uns seit Jahren am Herzen liegt, ein Alleinstellungsmerkmal für den Essener Nordwesten erreichen können“, freut sich Gal über die Entwicklung.

Ein zusätzlicher Baustein des künftigen Engagement der Einrichtung wird die “sozialraumorientierte Quartiersarbeit“ sein: Unter dem Motto „Im Herzen des Quartiers – das Papst Leo Haus“ will die Einrichtung ihren Bewohnenden ein Plus an Integration in den Stadtteil und neue Kontakte bieten. Für diese Arbeit ist mit Hilfe von Geldern der Deutschen Fernsehlotterie die Stelle eines Quartiersmanagers geschaffen worden. Rexhausen: „Die Einrichtung öffnet sich für die Menschen im Stadtteil – wir werden Kooperationen mit den vor Ort ansässigen Vereinen und Verbänden sowie anderen Institutionen in Frintrop eingehen und freuen uns über die vielen positiven Reaktionen, die wir bislang hierfür erhalten haben.“

Mit einer kurzen Andacht, gestaltet von den beiden Frintroper Pfarrern Wolfgang Haberla und Fritz Pahlke, und der anschließenden Segnung der neuen Räumlichkeiten fanden die Eröffnungsfeierlichkeiten ihren Abschluss. Rexhausen mit dem Blick in die Zukunft: „Ich freue mich jeden Morgen hier zur Arbeit zu kommen – in ein neues Haus, in dem alles noch frisch riecht, in dem alles neu ist und in dem wir nun unsere Vorstellung von dem, was gute Pflege von Menschen bedeutet, besser umsetzen können als in der Vergangenheit!“

 

Das Projekt in Zahlen und Fakten
Einrichtung: Papst Leo Haus
Träger: Nikolaus Groß GmbH, Essen
Investitionsvolumen: 14,6 Mio €
Architekten: Strelzig & Klump, Bottrop
Gebäudekennzahlen: 86 vollstationäre Pflegeplätze mit eingestreuter Kurzzeitpflege

24 Plätze in je zwei Wohngemeinschaften für demenziell veränderte und außerklinische Intensiv-/ und Beatmungspatienten

14 Seniorenwohnungen

Baubeginn: Mai 2017
Grundsteinlegung: 11. August 2017
Bezugstermin: 13. November 2018
Eröffnung: 07. Februar 2019

 

 

Bildliche Impressionen

Pfarrer Wolfgang Haberla, Heinrich Hüskes, Aufsichtsratsvorsitzender der Nikolaus Groß GmbH, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Einrichtungsleitung Dr. Eva-Maria Rexhausen, Sozialdezernent Peter Renzel, Georg Gal, Geschäftsführer der Nikolaus Groß GmbH, und Pfarrer Fritz Pahlke freuen sich über das neue Papst Leo Haus, das heute in Frintrop offiziell eingeweiht wurde.

 

Einrichtungsleitung Dr. Eva-Maria Rexhausen und Georg Gal, Geschäftsführer der Nikolaus Groß GmbH, stellten bei einer kurzen Ansprache die bauliche und inhaltliche Erneuerung des Papst Leo Hauses vor.

 

Georg Gal (l.), Geschäftsführer der Nikolaus Groß GmbH, ließ im Gespräch mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Heinrich Hüskes, Oberbürgermeister Thomas Kufen und Sozialdezernent Peter Renzel noch einmal die Baugeschichte des neuen Papst Leo Hauses Revue passieren.

 

 

 

Pressekontakt

Georg Gal, Geschäftsführer Nikolaus Groß GmbH

0201/ 86756810

Hubert Röser, Quartiersmanager

Unterstr. 93

45359 Essen

0157/85715800

Email: info@nikolaus-gross-gmbh.de

www.nikolaus-gross-gmbh.de

Das Papst Leo Haus kehrt nach Frintrop zurück

Der Neubau kurz vor Fertigstellung:
Das Papst Leo Haus kehrt nach Frintrop zurück

Essen-Frintrop, 11. Oktober 2018. Diesem Tag haben die Bewohner und Mitarbeitenden des Papst Leo Hauses lange entgegengefiebert – jetzt ist es endlich soweit: Am 13. November rollen die Umzugswagen an und die traditionsreiche Einrichtung kehrt an ihren angestammten Platz in der Unterstraße in Frintrop zurück. 

„Vor über zweieinhalb Jahren sind wir nach Vogelheim gezogen, um in Unterfrintrop einen kompletten Neubau zu ermöglichen“, erinnert sich Georg Gal, Geschäftsführer der Nikolaus Groß Altenwohn- und Pflegeheime Essen GmbH, zu der neben dem Papst Leo Haus auch das Albert Schmidt Haus in Vogelheim, das Haus St. Maria Immaculata in Borbeck und das Bertha Krupp Haus in Bedingrade gehören. „Denn das alte Haus war doch erheblich in die Jahre gekommen und musste dringend kernsaniert werden. Im Ganzen gesehen war es finanziell erheblich günstiger, einen Neubau zu errichten, als das alte Papst Leo-Haus aufwendig zu sanieren und den inzwischen geänderten gesetzlichen Vorgaben anzupassen.“ Notwendig war letztlich eine Investition von 14,6 Mio €, um die für den Stadtteil wichtige Einrichtung zukunftssicher aufzustellen.

Neue Handlungsfelder

Dabei hat sich das neue Papst Leo Haus auch inhaltlich weiterentwickelt: Neben 86 vollstationären Pflegeplätzen bietet es weitere 14 seniorengerechte Wohnungen, die bereits alle vergeben sind, und zusätzlich zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften. „Eine davon hat Platz für zwölf demenziell erkrankte Personen, die andere ist für ebenfalls zwölf Patienten ausgerichtet, die der außerklinischen beatmungs- und intensiv-pflegerischen Betreuung bedürfen“, erklärt Dr. Eva-Maria Rexhausen, Einrichtungsleitung des Papst Leo Hauses. „Damit haben wir das Portfolio unseres Pflege-Angebots ganz erheblich ausgeweitet und für die nordwestlichen Essener Stadtteile ein Alleinstellungsmerkmal erreichen können!“

„Die außerklinische Beatmungspflege soll den Bewohnern unserer WG ermöglichen, unter Berücksichtigung der individuellen Erkrankungen so normal wie möglich zu leben – und das in familiärer Atmosphäre“, erläutert Manuela Imalis, die für diesen Spezialbereich verantwortlich zeichnet, das Konzept der Wohngemeinschaft. „Dabei verfolgen wir bei jedem Bewohnenden das Ziel, die Alltagskompetenzen möglichst lange zu fördern und zu erhalten. Neben einem abgetrennten und barrierefreien Wohnbereich, der natürlich nach eigenen Bedürfnissen und Wünschen eingerichtet werden kann, gibt es Gemeinschaftsareale wie Wohnküche, Balkon und Gartenanlage, die alle zwölf Patienten gleichermaßen nutzen und somit Gesellschaft erfahren.“

Großküche für 1000 Menschen

Doch nicht nur im Bereich der Pflege setzt das neue Papst Leo Haus Maßstäbe: „Im Neubau ist eine Großküche entstanden, die rund 1000 Menschen versorgen kann“, freut sich Geschäftsführer Georg Gal. „Zukünftig werden wir hier in Frintrop nicht nur für das Papst Leo Haus kochen, sondern auch für die anderen Pflegeheime, die zu uns gehören. Außerdem werden wir Schulen, Kindergärten und weitere Einrichtungen mit unterschiedlichen Mahlzeiten versorgen. Unser Cook & Chill-Verfahren ermöglicht es dabei, dass die Mahlzeiten frisch und knackig schmecken – und beileibe nicht wie aufgewärmt.“

Aktiv im Stadtteil

Auch in einem anderen Bereich wird das Papst Leo Haus aktiv: „Wir wollen uns unserer Verantwortung im Stadtteil Frintrop stellen und unsere Einrichtung für alle Menschen im Quartier öffnen!“, erklärt Georg Gal. „Deshalb werden wir zukünftig mit Förderung der Deutschen Fernsehlotterie einen Quartiersmanager beschäftigen, der einerseits Veranstaltungen hier ins Haus holen wird, aber andererseits auch dafür Sorge trägt, dass unsere Bewohner auch am Leben im Stadtteil teilhaben können.“ Die Wahl ist dabei auf den Redakteur Hubert Röser gefallen, der für die Bewältigung dieser Aufgabe auf reichhaltige Erfahrung in der Stadtteilarbeit in Essen-Altendorf zurückgreifen kann. „Wir wollen das Papst Leo Haus zu einem attraktiven Anziehungspunkt im Quartier machen und suchen dabei die Kooperation mit anderen Initiativen, Vereinen und Verbänden“, erklärt Röser. „Dazu habe ich in den vergangenen Wochen schon einige wichtige Akteure im Stadtteil besucht, weitere Gespräche stehen unmittelbar bevor. Ziel ist es, das Papst Leo Haus mit seinen Möglichkeiten bekannt zu machen und für den Stadtteil zu öffnen“, freut sich Röser auf die vor ihm liegenden Aufgaben.

Offizielle Eröffnung im Januar

„Jetzt allerdings steht erst einmal der Umzug an. Bis sich alles eingespielt hat und sich unsere Bewohnenden an die Umgebung gewöhnt haben, wird es wahrscheinlich bereits Advent sein. Deswegen haben wir uns entschieden, die offizielle Eröffnungsfeier auf Anfang Januar zu legen“, kündigt Gal an.

 

Das Projekt in Zahlen und Fakten
Einrichtung: Papst Leo Haus
Träger: Nikolaus Groß Altenwohn- und Pflegeheim GmbH, Essen
Architekten: Strelzig & Klump, Bottrop
Gebäudekennzahlen:

 

 

86 vollstationäre Pflegeplätze

24 Plätze in je zwei Wohngemeinschaften für demenziell veränderte und außerklinische Intensiv-/Beatmungspatienten

14 Seniorenwohnungen

Baubeginn: Mai 2017
Grundsteinlegung: 11. August 2017
Bezugstermin: 13. November 2018
Pressekontakt

Georg Gal, Geschäftsführer Nikolaus Groß GmbH

0201/86756810

Hubert Röser

0157/85715800

Email: info@nikolaus-gross-gmbh.de

www.nikolaus-gross-gmbh.de

 

 

Hermann-Knotte Haus in Frintrop

Hermann-Knotte Haus in Frintrop

Neuer Wohnraum mit „Rundum-sorglos-Paket“ für Senioren

Um ein neues Angebot an seniorengerechtem Wohnraum zu schaffen, haben sich in Essen-Frintrop Margret Beinert-Knotte und die Nikolaus Groß Altenwohn- und Pflegeheim GmbH zusammengetan: Bis Ende nächsten Jahres sollen direkt im Frintroper Ortskern 22 Wohnungen mit Größen zwischen 45 und 58 qm entstehen – alle altersgerecht, mit ebenerdigen Duschen und mit Fahrstuhl erreichbar. 

Bauherrin Margret Beinert-Knotte lässt dazu das 1975 gebaute Möbelhaus Knotte komplett entkernen, das jetzt noch zum großen Teil leer steht: „Das Haus an der Frintroper Straße ist attraktiv im Zentrum des Stadtteils gelegen und damit wie geschaffen für ältere Mieter, die kurze Wege zu schätzen wissen“, erklärt die Unternehmerin. Ausgestattet sind die Wohnungen mit einem Wohn-Koch-Bereich, einem Schlafzimmer und einem Badezimmer mit altersgerechter Dusche. Außerdem verfügen alle Wohnungen entweder über eine Loggia oder einen Balkon.

Raimund Beinert, Ehemann der Bauherrin, freut sich besonders auf einen Bereich, der als Tagestreff für die Mieter und ältere Mitbürger aus dem Stadtteil genutzt werden kann, aber auch als kleiner Veranstaltungsort für Vorträge oder Ausstellungen geeignet ist: „Wir wollen den Mietern die Möglichkeit geben, gemeinsam an Veranstaltungen teilzunehmen, um möglicher Vereinsamung im Alter wirkungsvoll entgegenzutreten.“

Das Haus, dessen Umbau Anfang 2019 beginnen soll, hat übrigens schon einen Namen: Hermann-Knotte Haus. „Wir möchten damit einem verdienten Frintroper, der viel für diesen schönen Stadtteil getan hat, unsere Wertschätzung erweisen.“

Vermietung und Service aus einer Hand

Das komplette Vermietungsgeschäft übernimmt die Nikolaus Groß GmbH, die über reichlich Erfahrung in diesem Bereich verfügt: „Sowohl im Papst Leo Haus in Frintrop als auch im Bertha-Krupp Haus in Bedingrade haben wir erfolgreich Seniorenwohnungen an den Markt gebracht“, erklärt Geschäftsführer Georg Gal und verweist auf lange Wartelisten mit Interessenten für beide Standorte. „Sicherlich ist dabei nicht unwichtig, dass wir – je nach Wunsch der Mieter – auch Betreuungs- und Unterstützungsangebote machen können“, erklärt Gal. „Wer möchte, kann sein Mittagessen bei uns bestellen oder die Wohnungsreinigung durch uns vornehmen lassen. Wir bieten einen Rund-um-Service und können bei Bedarf auch ärztliche und pflegerische Unterstützung vermitteln“, beschreibt Gal das Portfolio des Unternehmens. Miet-Interessenten können sich ab Anfang 2019 an die Geschäftsstelle der Nikolaus Groß GmbH (Unterstr. 79, 45359 Essen. Tel. 0201 / 8675681-0, www.nikolaus-gross-gmbh.de) wenden.

 

Freuen sich auf das neue Hermann Knotte-Haus: (v.l.) Raimund Knotte, Margret Beinert-Knotte, Guido Beinert, Georg Gal (Geschäftsführer Nikolaus Groß GmbH) und Architekt Wolfgang Strelzig. (Foto: Hubert Röser)