Hygienequalitätssiegel 2 für Haus St. Maria Immaculata

Das Netzwerk Multiresistente Erreger Essen hat dem Haus St. Maria Immaculata das Hygienesiegel 2 für Alten- und Pflegeheime verliehen. Mit dem Siegel werden Einrichtungen ausgezeichnet, die gemeinsame Hygieneziele vereinbart haben und aktuelle Qualitätsziele erfüllen.

Durch das Zusammenleben und die Zusammenarbeit einer Vielzahl von Menschen, kommt hygienischen Gesichtspunkten in Einrichtungen der Altenpflege grundsätzlich eine besondere Bedeutung zu. Auch dem Haus St. Maria Immaculata sind die Sicherung des Wohlbefindens und der Schutz der Gesundheit von Bewohnenden und Mitarbeitenden ein zentrales Anliegen.

Während ältere Menschen von Natur aus einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt sind, wird hier in besonderer Weise darauf geachtet, übertragbaren Krankheiten vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern.

Die erforderlichen hygienischen, medizinischen und pflegerischen Maßnahmen werden dabei sorgsam mit den Bedürfnissen der in der Einrichtung lebenden Senioren nach Geborgenheit, physischem und psychischem Wohlbefinden in Einklang gebracht.

Die umfangreiche Hygieneprüfung des MRE Netzwerks wird regelmäßig durchgeführt. Als Anerkennung für die kompetente Umsetzung von hohen Qualitäts- und Hygieneanforderungen erhielt das Haus nun das zweite Hygienequalitätssiegel.

Im Jahr 2007 hatte die Gesundheitskonferenz der Stadt Essen die Entwicklung und Einführung eines sektorenübergreifenden Standards zum Umgang mit multiresistenten Erregern in Essen initiiert. Daraus ging das Essener Netzwerk MRE hervor. Im Kreis der Beteiligten sind Krankenhäuser, Fachkliniken, Pflegeheime, Pflegedienste, Reha- Einrichtungen, Arztpraxen, Kostenträger und Krankentransportdienste.

 

Haus St. Maria Immaculata erhält CARITAS Video Award in Bronze

Das Team des Hauses St. Maria Immaculata wurde bei der diesjährigen Ausgabe des CARITAS Video Awards mit der bronzenen Filmtrophäe ausgezeichnet.

Unter den vierzehn teilnehmenden Beiträgen hatte sich das Video unseres Altenwohn- und Pflegeheimes früh als einer der Publikumslieblinge durchgesetzt und gute Klickraten bei YouTube bekommen. Auch bei der anschließenden Bewertung durch eine professionelle Jury aus Wirtschaft, Politik und Medien hatte der Film wichtige Bewertungspunkte erhalten. So erreichte der gleichermaßen informative und charmante Beitrag, der die Darstellung der vielfältigen Arbeitsbereiche in der Altenpflege und Altentherapie mit der humorvollen Widerlegung geläufiger Vorurteile verband, den dritten Platz in der Gesamtwertung.

Dafür erhielt das Team, das bei der Preisverleihung im Filmstudio Glück auf von 12 Kolleginnen und Kollegen vertreten wurde, eine der drei begehrten Trophäen für die Bestplatzierten sowie einen Eventgutschein über 500 Euro.

Das Haus St. Maria Immaculata befindet sich im Essener Nordwesten und bietet 126 Menschen eine stationäre Vollzeitversorgung in 104 Einzel- und 11 Doppelzimmern. Neben der Zertifizierung als erste Kneipp-Einrichtung in Essen verfügt das Haus über die Auszeichnung Attraktiver Arbeitgeber Pflege.

 

Haus St. Maria Immaculata offiziell als “Kneipp-Einrichtung” zertifiziert

Segensreiche Arbeit für Senioren und den Stadtteil

Bei einer kleinen Feierstunde erhielt die Leitung der Borbecker Pflegeeinrichtung Haus St. Maria Immaculata das offizielle Zertifikat, sich als “anerkannte Kneipp-Einrichtung” bezeichnen zu dürfen. Unser Geschäftsführer Georg Gal und unsere Einrichtungsleitung Izabela Gierlata nahmen die Auszeichnung dankbar entgegen und werteten sie als Bestätigung der Arbeit der letzten drei Jahre.

In ihrer kurzen Dankesrede fasste Gierlata die Motivation für das Engagement zusammen, mit dem die Einrichtung seit dem Neubau 2016 das Ziel eines umfassenden Pflegeansatzes verfolgt: „Wir haben uns in unserer Arbeit ganz der körperlichen und der kognitiven Rehabilitation verschrieben. Vorhandene Fähigkeiten zu erhalten, die Verlorengegangenen wiederherzustellen – das ist es, was wir erreichen wollen.“ Deshalb wendet das Haus die traditionellen Naturheilverfahren nach Sebastian Kneipp an. Gierlata: „Die kneippschen Angebote lassen sich ideal in den Pflegealltag integrieren – schließlich gehören nach unserer Auffassung »Leben« und »aktiv sein« einfach zusammen.“ Für die Bemühungen, die kneippschen Grundsätze in den Alltag einer Pflegeeinrichtung zu implementieren, sind wir bereits mit dem »Altenpflegepreis 2017« ausgezeichnet worden. Geschäftsführer Georg Gal bedankte sich in seiner Begrüßungsrede insbesondere für den außergewöhnlich hohen Arbeitseinsatz der Mitarbeitenden, die die Erlangung des Zertifikats zu ihrem persönlichen Ziel gemacht hätten. Die finanzielle Förderung für den Kneipp-Erlebnis-Garten von der Lotterie GlücksSpirale in Höhe von 40.420 Euro seien zudem außerordentlich wichtig gewesen, um das Kneipp-Konzept im Haus zu vervollständigen.

Alleinstellungsmerkmal

Essens Sozialdezernent Peter Renzel, der wegen plötzlicher anderer Termine verhindert war, schrieb in einem kleinen Grußwort zur Verleihung des Zertifikats: „Die Beharrlichkeit und Konsequenz, mit der die Einrichtung den eingeschlagenen Weg verfolgt, sind bewundernswert! Dadurch ist die Schaffung eines Alleinstellungsmerkmals gelungen, das Haus St. Maria Immaculata – als erste nach Kneipp zertifizierte Einrichtung in unserer Stadt – aus der Vielzahl guter Essener Einrichtungen noch ein wenig heraushebt!“

Glückslos

Josi Marten, die als Stellv. Vorsitzende des Kneipp-Landesverbands die Zertifikationsurkunde überreichte, nahm die Bewohnenden der Einrichtung in den Blick: „Ich kann Ihnen sagen, Sie haben ein richtiges Glückslos gezogen, hier in St. Maria Immaculata leben zu dürfen – mit diesem engagierten Team und den vielfachen Möglichkeiten, die sich Ihnen durch die Ausrichtung des Hauses an Sebastian Kneipp bieten! Ich habe mich selbst davon überzeugen können, wie exzellent das alles hier umgesetzt wird.“

Blick in die Zukunft

Mit der Übergabe des Zertifikats ist unser Engagement aber nicht abgeschlossen: „Im Sommer werden wir unseren „Kneipp-Erlebnis-Garten“ mit einem großen Fest eröffnen“, kündigte Izabela Gierlata an. „Er steht übrigens nicht nur unseren Bewohnenden und deren Angehörigen, sondern allen Menschen des Stadtteils offen!“

 

Der Kneipp-Erlebnis-Garten

Bis zum Sommer soll der Kneipp-Erlebnis-Garten von Haus St. Maria Immaculata fertiggestellt sein, der über folgende Merkmale verfügen wird:

  • Ein Tritt- und zwei Armbadbecken werden im Hausgarten angelegt, wobei das Trittbecken für Essen einzigartig ist und der Einrichtung ein Alleinstellungsmerkmal beschert.
  • Von der Terrasse des sozialen Dienstes wird der Garten hinter der Einrichtung über einen neuen, gepflasterten Weg erschlossen, sodass die Gartennutzung für die Bewohnenden noch einfacher möglich sein wird.
  • Es werden drei Bewegungsstationen im Garten an der rechten Hausseite angelegt, um die Bewegung an der frischen Luft zu fördern.
  • Zudem werden Obstbäume und Büsche eingepflanzt und eine Wildkräuterwiese ausgesät.
  • In einer Sonderaktion wird mit den Bewohnenden und Angehörigen ein Duft- und Farbenweg angelegt, außerdem werden weitere Sitzgelegenheiten (Bänke) im gesamten Garten geschaffen.
  • Eine Glocke des ehemaligen St. Thomas Hauses wird im hinteren Teil des Gartens integriert.

 

Haus St. Maria Immaculata ist Essens erstes Altenwohn- und Pflegeheim, das eine Kneipp-Zertifizierung erhalten hat. Darüber freuen sich (v.l.) Katja Fillbrandt (Projektmitarbeiterin), Mechthild Hackbarth (Projektleitung), Ursula Lüschper (Projektmitarbeiterin), Peter Todorowski (Pflegebereichsleitung), Izabela Gierlata (Einrichtungsleitung), Josi Marten (Stellv. Landesvorsitzende des Kneipp-Bundes) und Georg Gal (Geschäftsführer).

 

Mit Ruhrgebietsliedern sorgte der Hauschor von Haus St. Maria Immaculata für Unterhaltung bei der Zertifikatsübergabe.

 

Josi Marten, Stellv. Landesvorsitzende des Kneipp-Bundes, überreicht Einrichtungsleitung Izabela Gierlata das begehrte Kneipp-Zertifikat. In Hintergrund freut sich Geschäftsführer Georg Gal über die Auszeichnung.